Ohne Badeaufsicht geht es nicht: Wenn kein ausgebildeter Rettungsschwimmer anwesend ist, kann kein Badebetrieb gestattet werden.
Wir sind als Betreiber dazu verpflichtet, unserer "Verkehrssicherungspflicht" nachzukommen, das heißt, wenn irgendetwas passieren sollte und kein Rettungsschwimmer anwesend war, verlieren wir unseren Versicherungsschutz, weil wir grob fahrlässig gehandelt haben.

Wer sich rechtlich etwas einlesen will, dem sei der Artikel "Die Verkehrssicherungspflicht von Schwimmbadbetreibern" auf der Seite www.123recht.net empfohlen.

Wir haben schon über 50 (!) Rettungsschwimmer ausgebildet - d.h. rechnerisch haben ungefähr 10 % aller Hengstfdler einen Rettungsschein!

Trotzdem sind wir immer auf der Suche nach neuen Rettungsschwimmern. Denn einfach ist es nicht, während der Badesaison jeden Tag jemanden für die Badeaufsicht einzuteilen. Gerade unter der Woche ist es sehr schwierig.

Umso wichtiger ist es, so viele Rettungsschwimmer wie möglich zur Verfügung zu haben. Je mehr Leute zur Verfügung stehen,

  • umso einfacher ist es, den Dienstplan zu erstellen
  • umso weniger Dienste muß jeder einzelne machen
  • umso eher ist es möglich, auch einmal Dienste untereinander zu tauschen, oder
  • sich Dienste auch einmal aufzuteilen


Wenn Du entweder schon einen Rettungsschein hast oder den silbernen Rettungsschein machen möchtest, dann setze Dich doch einfach mit uns in Verbindung.
Du kannst uns dazu einfach eine kurze Email schreiben.

Das Rettungsschwimmer-Abzeichen kann man machen bei der DLRG oder bei der Wasserwacht.

silbernes Rettungsschwimmerabzeichen der DLRG silbernes Rettungsschwimmerabzeichen der Wasserwacht

Wir werden unterstützt vom DLRG-Stützpunkt Wallhausen

Die Anforderungen für das silberne Rettungsschwimmerabzeichen bei der DLRG haben wir hier mal aufgelistet (entnommen von der Webseite der DLRG):


 

Deutsches Rettungsschwimmerabzeichen in Silber

Mindestalter 15 Jahre

  • 400 m Schwimmen in höchstens 15 min, davon 50 m Kraulschwimmen, 150 m Brustschwimmen und 200 m Schwimmen in Rückenlage mit Grätschschwung ohne Armtätigkeit
  • 300 m Schwimmen in Kleidung in höchstens 12 min, anschließend im Wasser entkleiden
  • Sprung aus 3 m Höhe
  • 25 m Streckentauchen
  • dreimal Tieftauchen von der Wasseroberfläche, zweimal kopfwärts und einmal fußwärts innerhalb von 3 Minuten, mit dreimaligem Heraufholen eines 5 kg-Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes (Wassertiefe zwischen 3 und 5 m)
  • 50 m Transportschwimmen: Schieben oder Ziehen in höchstens 1:30 Minuten
  • Fertigkeiten zur Vermeidung von Umklammerungen sowie zur Befreiung aus Halsumklammerung von hinten und Halswürgegriff von hinten
  • 50 m Schleppen inhöchstens 4 Minuten, beide Partner in Kleidung, je eine Hälfte der Strecke mit Kopf- oder Achsel- und einem Fesselschleppgriff (Standard-Fesselschleppgriff oder Seemannsgriff)
  • Durchführung der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)
  • Kombinierte Übung, die ohne Pause in der angegebenen Reihenfolge zu erfüllen ist:
    • 20 m Anschwimmen in Bauchlage
    • Abtauchen auf 3-5 m Tiefe, Heraufholen eines 5-kg-Tauchrings oder eines gleichartigen Gegenstandes, diesen anschließend fallen lassen
    • Lösen aus der Umklammerung durch einen Befreiungsgriff
    • 25 m Schleppen
    • Anlandbringen des Geretteten
    • 3 Minuten Vorführen der Herz-Lungen-Wiederbelebung (HLW)
  • Theoretische Prüfung
    • Atmung und Blutkreislauf
    • Gefahren am und im Wasser
    • Hilfe bei Bade-, Boots- und Eisunfällen (Selbst- und Fremdrettung)
    • Vermeidung von Umklammerungen
    • Erste Hilfe
    • Rechte und Pflichten bei Hilfeleistungen
    • Rettungsgeräte
    • Aufgaben und Tätigkeiten der DLRG


Diese Anforderungen können von jedem einigermaßen geübten Schwimmer mit genügend Geduld, Übung und Disziplin absolviert werden.
Versucht es doch einfach!

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