Anmerkung der Webseiten-Redaktion:

Kein Artikel über's Freibad - aber wenn der Vorstand in der Zeitung kommt, gehört das wohl auch hierher...


Ein rundum gelungener Ausflug zum Auftaktspringen der Vierschanzen-Tournee in Oberstdorf endet für die Zuschauer aus Hohenlohe mit der Siegesfeier von Severin Freund als absolutem Höhepunkt.

Schon im Sommer hatte Gerhard Tripps aus Hengstfeld den Entschluss gefasst, unbedingt einmal bei einem Skispringen als Zuschauer live dabei zu sein. Bei einem mehrtägigen Wanderausflug stand er schon einmal an der Absprungkante der Skisprungschanze, und sein Sohn Daniel durfte sogar schon einmal ausprobieren, wie es sich anfühlt, ganz oben auf dem Siegerpodest zu stehen. Dass es ihm nun Severin Freund beim Skispringen gleichtat, machte die Freude über den Sieg des Deutschen umso größer. Zudem waren die beiden Skisportfans im Herbst auch noch bei der nordischen Kombination in Schruns, und verfolgten das Mattenspringen als Zuschauer vor Ort. "In den Pausen mischten sich die Athleten unter die Zuschauer, und wir konnten mit Eric Frenzel und Björn Kircheisen kurz reden und ein paar Bilder machen", erzählt Tripps.

Beeindruckt sind Vater und Sohn von ihrem Tagestrip nach Oberstdorf: "Die Stimmung im Stadion ist unbeschreiblich. Das muss man live erlebt haben." Vergleichbar sei dies nur mit dem Abfahrtslauf in Kitzbühel, bei dem Tripps vor einigen Jahren zugeschaut hatte. "Die Höhe ist das Interessante, das ist ganz anders als im TV", ist der Matzenbacher Frank Ehret ebenfalls sichtlich begeistert von dem gerade Erlebten. "Ich bin schon mal oben auf der Schattenbergschanze gestanden. Es gehört viel Mut dazu, da runterzuspringen. Das würde ich selber sicherlich nie machen."

Veit Kümmerle ist Busfahrer und nun schon zum siebten Mal beim Auftaktspringen der Vierschanzentournee dabei. Rund zwei Dutzend Fahrgäste hat er nach Oberstdorf gebracht, er freut sich immer auf dieses tolle Ereignis: "Man ist ganz nah dran und jedes Mal beeindruckt vom Mut der Sportler." Zudem gefällt ihm die Party im Dorf am Nachmittag vor dem Skispringen. "Die Ausfahrt nach Oberstdorf wird immer gut angenommen, da sind auch viele Stammkunden dabei, die jedes Jahr mitfahren." Zu den besten Zeiten Sven Hannawalds waren es schon mal über 40 Mitreisende aus Hohenlohe. Doch das Wetter beeinflusst auch die Fahrgastzahlen bei Winterausflügen, "wenn der Schnee fehlt, und die Temperaturen zu hoch sind, trifft es uns wie beispielsweise die Liftbetreiber auch. Die Leute sind einfach nicht in Winterstimmung."

Das Familien-Busunternehmen aus Fichtenau bietet viele Ausflüge zu Wintersportevents an. Demnächst geht es für den Wintersportfan zum Super G nach Garmisch-Partenkirchen und zum Biathlon-Weltcup nach Ruhpolding. Zudem werden Skitages- und -mehrtagesausfahrten angeboten.

Auch Tripps hofft noch auf Schnee in der Region, er ist nämlich begeisterter Ski-Langläufer, und nur einmal im Jahr fährt er im Winter für eine Woche in die Berge. Ansonsten würde er sich freuen, auf den gespurten Loipen rund um Hengstfeld unterwegs zu sein.

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Gerhard Tripps und sein Sohn Daniel haben sich mit dem Ausflug nach Oberstdorf einen Traum erfüllt.

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Ein Fahnenmeer sorgt für tolle Atmosphäre. Mitten drin sind die Tagesausflügler aus Hohenlohe.

Fotos: Ralf Mangold 


Quelle:
Hohenloher Tagblatt, 04.01.2016
Ralf Mangold

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