Hohenlohische Freunde der Rockmusik, die am Samstag lieber dem König Fußball vor der heimischen Flimmerkiste huldigten, haben etwas versäumt: „Rock am Pool“ im Freibad zu Hengstfeld glänzte heuer mit ganz ausgezeichneten Bands auf der Bühne.

Der rührige Förderverein für die Freizeitstätte, der in jahrelanger Arbeit das marode Freibad fast aus völlig eigenen Stücken heraus wieder auf Vordermann gebracht hat, wollte vor zwölf Jahren mit „Rock am Pool“ die Kasse füllen, um die nicht gerade geringen Kosten für eine Sanierung stemmen zu können. Dieser Zweck steht bei dem Festival natürlich noch heute im Vordergrund, denn an einem Freibad muss immer irgendetwas gerichtet werden.

Natürlich sorgte das EM-Spiel zwischen Deutschland und Italien für lichte Reihen. Umso mehr freuten sich die Musikfans über viel Platz zum Tanzen vor der Bühne, wo die Formation „J@tstream“ mit handwerklich solide präsentierten Pop- und Partyhits den Boden für die Band „Black 5“ bereitete.

Wer noch nicht wusste, was Spielfreude und Inspiration beim Rock auf dem Roll-Container bedeutet, erhielt von „Black 5“ eine beeindruckende Nachhilfestunde, die nicht mit einer „5“, sondern mit einer glatten „1“ bewertet werden muss.

Und siehe da: Als das Elfmeter-Drama vorbei war, füllte sich das Freibad zusehends und die Musiker von „Black 5“ legten halt eine etwas längere Nachtschicht ein . . .

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Lieferten bei „Rock am Pool“ im Hengstfelder Freibad eine grundsolide Arbeit ab: die Musiker von „Black 5“. (Foto: Harald Zigan)


Quelle:
Hohenloher Tagblatt, 04.07.2016
Harald Zigan

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