Jetzt muss ich erst mal den Faden wiederfinden“, sagt Schauspieler Jörg Rossell. Der Grund: Ein Zuschauer kommt aus dem Lachen einfach nicht mehr heraus – und bringt die Akteure kurz aus dem Konzept. Ja, es ist halt ein höchst vergnüglicher Abend in der Hengstfelder Festhalle.

Das Stück „Männer haben’s auch nicht leicht“ handelt von Automechaniker und Junggeselle Rudolf (Rossell), der am liebsten in Ruhe in seiner heruntergekommenen Wohnung bleiben möchte, so lange es nur genug Bier und Schinkenwurst gibt. Aber Ostern steht vor der Tür, und damit auch seine putzwütige Schwester Apollonia, die Rudolfs Lotterleben komplett durcheinander fegt. Seine Freunde schmieden einen Rettungsplan, aber auch die Frauen im Dorf sind nicht untätig. Sie möchten Irene vor einem grausamen Ende als Jungfer retten.

Geld fürs Freibad

Uli Gsell spielt im Stück nicht nur Rudolfs Freund Schorsch, er ist auch einer der Organisatoren der Bädles-Bühne: „Mit dem Theater wird Geld für das Hengstfelder Freibad gesammelt. Das ist nötig, weil das Bad selbst, wie fast alle Bäder, defizitär ist.“

Aber warum Theater? „Die Idee kam vor mehr als fünf Jahren auf. Damals gab es in der Gemeinde leider kein Laientheater mehr“, sagt Gsell. „Aber im Freibad-Förderverein waren Leute, die früher Theater gespielt haben – und die wieder Lust dazu hatten. So kam das eine zum anderen. Heute, nach fünf Jahren, kann man wohl sagen, dass die Bädles-Bühne bereits eine Hengstfelder Institution ist.“

Wie beliebt das Laientheater werden würde, zeichnete sich bereits in ihrem allerersten Jahr ab: Zwei Aufführungen waren geplant, aber wegen der gewaltigen Nachfrage gab es eine dritte. 2018 stehen vier Aufführungen auf dem Spielplan, die Gäste kommen aus dem ganzen Altkreis Crailsheim – und auch aus dem Bayerischen.

Nach der Muswiese wird geprobt

„Mit dem Proben beginnen wir spätestens nach der Muswiese“, verrät Schauspielerin Susanne Hermann nach der erfolgreichen Premiere. 25 Übungseinheiten durchliefen die Akteure, „in den letzten Wochen vor der Premiere wird es dann ein bisschen stressig“. Das Lesen für das neue Stück beginnt schon im April, denn es muss nicht nur thematisch passen, auch auf die Altersstruktur der Theatergruppe muss Rücksicht genommen werden.

Ohne wen der Abend nicht zu machen wäre, sind natürlich die zahlreichen Ehrenamtlichen, die nicht nur hinter der Bühne tätig sind, sondern auch die Bewirtung übernehmen. 35 Freiwillige waren am Samstag im Einsatz, um den Gästen einen rundum tollen Abend zu bereiten.


Quelle:
Hohenloher Tagblatt, 12.03.2018
Nils Gundel

Das Stück „Männer haben’s auch nicht leicht“ handelt von Automechaniker und Junggeselle Rudolf (Rossell), der am liebsten in Ruhe in seiner heruntergekommenen Wohnung bleiben möchte, so lange es nur genug Bier und Schinkenwurst gibt. Aber Ostern steht vor der Tür, und damit auch seine putzwütige Schwester Apollonia, die Rudolfs Lotterleben komplett durcheinander fegt. Seine Freunde schmieden einen Rettungsplan, aber auch die Frauen im Dorf sind nicht untätig. Sie möchten Irene vor einem grausamen Ende als Jungfer retten.

Geld fürs Freibad

Uli Gsell spielt im Stück nicht nur Rudolfs Freund Schorsch, er ist auch einer der Organisatoren der Bädles-Bühne: „Mit dem Theater wird Geld für das Hengstfelder Freibad gesammelt. Das ist nötig, weil das Bad selbst, wie fast alle Bäder, defizitär ist.“

Aber warum Theater? „Die Idee kam vor mehr als fünf Jahren auf. Damals gab es in der Gemeinde leider kein Laientheater mehr“, sagt Gsell. „Aber im Freibad-Förderverein waren Leute, die früher Theater gespielt haben – und die wieder Lust dazu hatten. So kam das eine zum anderen. Heute, nach fünf Jahren, kann man wohl sagen, dass die Bädles-Bühne bereits eine Hengstfelder Institution ist.“

Wie beliebt das Laientheater werden würde, zeichnete sich bereits in ihrem allerersten Jahr ab: Zwei Aufführungen waren geplant, aber wegen der gewaltigen Nachfrage gab es eine dritte. 2018 stehen vier Aufführungen auf dem Spielplan, die Gäste kommen aus dem ganzen Altkreis Crailsheim – und auch aus dem Bayerischen.

Nach der Muswiese wird geprobt

„Mit dem Proben beginnen wir spätestens nach der Muswiese“, verrät Schauspielerin Susanne Hermann nach der erfolgreichen Premiere. 25 Übungseinheiten durchliefen die Akteure, „in den letzten Wochen vor der Premiere wird es dann ein bisschen stressig“. Das Lesen für das neue Stück beginnt schon im April, denn es muss nicht nur thematisch passen, auch auf die Altersstruktur der Theatergruppe muss Rücksicht genommen werden.

Ohne wen der Abend nicht zu machen wäre, sind natürlich die zahlreichen Ehrenamtlichen, die nicht nur hinter der Bühne tätig sind, sondern auch die Bewirtung übernehmen. 35 Freiwillige waren am Samstag im Einsatz, um den Gästen einen rundum tollen Abend zu bereiten.

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