Wenn jetzt endlich die warme Jahreszeit beginnt, eröffnen auch die Bäder in der Region wieder. Der Schwimmspaß steht hierbei im Vordergrund, aber es sollte trotzdem auf einige Hinweise geachtet werden.


Die Region hat für alle, die gerne unter freiem Himmel baden, viel zu bieten.
Ob Rutschen, Wasserspiele, große Schwimmbecken oder Springtürme - für jeden ist etwas dabei.
Foto: djd

Ob Natur-, Mineral- oder das klassische Freibad: Ab Mai beginnt wieder die Saison in allen Freibädern der Region. Wer gut schwimmen kann und sich ausreichend vor der Sonne schützt, der kann einen wundervollen Tag im Freibad erleben. Wichtig ist hier auch die passende Bademode. Zu den Trendfarben der Saison, die vor allem auf gebräunter Haut toll zur Geltung kommen, gehören leuchtendes Orange, Gelb und Blautöne in allen Schattierungen. Auch Metallicfarben wie Gold und Bronze sowie softe Pastellnuancen stehen hoch im Kurs. Auffälliges Colour-Blocking ist ebenso en vogue wie exotische Blumenmuster oder unifarbene Bademode in Oliv und Schwarz. Bei den Formen der Ein- und Zweiteiler hat Frau die Qual der Wahl – einen einheitlichen Trend gibt es nicht. Triangel-, Neckholder- und Bandeau-Bikinis bleiben aktuell, Einteiler gefallen mit asymmetrischen Schnitten, Netzeinsätzen und Cut-Outs. Insgesamt gibt es viele Modelle mit hohen Beinausschnitten, ein guter Bekannter aus der vergangenen Saison ist der Athleisure-Trend mit sportlichen High Neck Bikinis. Dank gepolsterter Cups, Verstärkungen oder schmeichelnder Raffungen holen die Bikinis und Badeanzüge das Beste aus jeder Figur heraus.

Die Badeanstalten in der Region öffnen ab diesem Monat wieder ihre Türen. Das Bad in Crailsheim-Maulachtal feiert schon kommenden Montag Saisoneröffnung. Außerhalb der Ferienzeiten kann werktags von 12 Uhr und am Wochenende von 10 Uhr bis jeweils 20 Uhr geplantscht werden. In Satteldorf dauert der Saisonstart noch bis Samstag, 19. Mai. Von 10 bis 20 Uhr kann täglich bei schönem Wetter gebadet werden.

Auch in Wallhausen findet die Saisoneröffnung erst nächsten Samstag statt. Hier öffnet das Bad von Montag bis Freitag von 13 bis 20 Uhr seine Türen. In den Ferien kann schon ab 10 Uhr morgens geschwommen werden.

Und auch das Waldfreibad Bergertshofen öffnet ebenfalls erst nächste Woche Samstag. Ab dann hat das Bad täglich von 12 bis 19 Uhr geöffnet.

Ab ins kühle Nass

Ein Tag im Freibad ist toll – wenn einige Voraussetzungen erfüllt sind. Da laut einer ForsaUmfrage der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) mindestens jeder zweite Grundschüler gar nicht oder nur unsicher schwimmen kann, sollte vor allem darauf geachtet werden, dass Kinder sich nicht selbst überschätzen. Auch nach dem Erlangen des ersten Schwimmabzeichens muss das Schwimmen weiter regelmäßig mit den Kindern geübt werden. Generell ist für Eltern eine erhöhte Aufmerksamkeit ratsam, denn sie sollten ihre Kinder stets im Auge behalten und in deren Nähe bleiben. Es sollte immer darauf geachtet werden, dass Kinder sich nicht überschätzen und gleichzeitig diese nicht überfordern. Auch Wasserspielzeuge schützen nicht vor dem Ertrinken.

Ein weiterer Risikofaktor im Freibad ist die Sonne. Zu viel Sonne ist auf Dauer gefährlich, denn die UV-Strahlung schädigt die Haut und fördert die Entstehung von Hautkrebs. Selbst Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor (LSF) von 30 bis 50 schützt die Haut nur eine gewisse Zeit. Intensives Sonnenbaden über Stunden hinweg sollte daher vermieden werden.


Ein Tag in der Sommersonne klingt verlockend, trotzdem sollte man es nicht übertreiben – ein Sonnenstich droht.
Foto: txn


Quelle:
Hohenloher Tagblatt, 12.05.2018
pm

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